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Fachbegriffe einfach erklärt.

Treppen-ABC

  • Antrittspfosten

    Antrittspfosten nennt man den ersten Pfosten am Treppenantritt.

  • Antrittsstufe

    Antritt nennt man die erste, also unterste Stufe einer Treppe, die sogenannte Antrittstufe.

  • aufgesattelt

    Unter einer aufgesattelten Wangentreppe versteht man eine Holztreppe, deren Stufen auf darunter angebrachten Wangen aufliegen.

  • aufgesattelte Wangentreppe

    Unter einer aufgesattelten Wangentreppe versteht man eine Holztreppe, deren Stufen auf darunter angebrachten Wangen aufliegen.

  • Auftritt oder Auftrittsbreite

    Als Auftritt bezeichnet man das horizontale Maß zwischen den Vorderkanten von zwei Stufen, die aufeinander folgen. Man misst den Auftritt stets in der Lauflinie.

  • Austritt

    Das Ende einer Treppe bzw. die obere, letzte Stufe, heißt auch Austritt bzw. Austrittsstufe.

  • Austrittspfosten

    Austrittspfosten nennt man den letzten Pfosten am Treppenaustritt.

  • Baurechtsleisten

    Baurechtsleisten werden ebenfalls als Kindersicherungsleisten/Kinderschutzleisten/Stufenleisten bezeichnet. Man bringt sie bei offenen Treppen unter den Stufe an, damit die Stufen jeweils nicht mehr als 120 mm lichten Abstand zueinander aufweisen. Dies ist Vorschrift in wenigen Landesbauordnungen wie z.B. Schleswig-Holstein und Bremen.

  • Blockstufe

    Als Blockstufe bezeichnet man die erste Stufe einer Treppe, welche seitlich auskragend ist, um z.B. einen Antrittspfosten formschön zu platzieren.

  • Bodengurt

    Ein Bodengurt oder Untergurt beim Brüstungsgeländer dient zum Einbohren der Geländerstäbe. Die Montage eines Bodengurts erfolgt auf dem Fußboden.

  • bogenförmige Treppe

    Bogentreppen können sowohl als Wangentreppen als auch als freitragende Treppen ausgeführt sein. In jedem Fall sind sie ein kleines Meisterwerk. Darauf können Sie sich bei jedem unserer individuellen und handwerklich perfekt ausgeführten Einzelstücke verlassen.

  • Bogentreppe

    Bogentreppen können sowohl als Wangentreppen als auch als freitragende Treppen ausgeführt sein. In jedem Fall sind sie ein kleines Meisterwerk. Darauf können Sie sich bei jedem unserer individuellen und handwerklich perfekt ausgeführten Einzelstücke verlassen.

  • Bolzentreppe mit tragendem Handlauf

    Unter einer Bolzentreppe mit tragendem Handlauf oder freitragenden Treppe kann man zwei verschiedene Treppen verstehen:

    1. Einwangen-Tragbolzentreppe mit tragendem Handlauf. Dies ist eine Massivholztreppe, deren Stufen man in Wandwangen einstemmt. An der Freiseite werden die Stufen über Geländerstäbe am statisch tragenden Handlauf eingehängt. Die Höhe des Handlaufs darf 160 mm nicht unterschreiten. Diese Treppen werden zu den nicht „traditionellen“ Treppen gerechnet und ein Nachweis ihrer Standsicherheit durch statische Kalkulationen und Belastungsversuche ist erforderlich (bauaufsichtliche Zulassung).
    2. Wangenlose-Tragbolzentreppe mit tragendem Handlauf. Bei einer wangenlosen Tragbolzentreppe mit tragendem Handlauf handelt es sich um eine Massivholztreppe ohne Wangen. Die Stufen werden wandseitig über gummigelagerte Stahlbolzen befestigt, wodurch sich eine schallreduzierende Wirkung erzielen lässt. Die Stufen hängt man über Geländerstäbe an der Freiseite am Handlauf ab. Der Handlauf erfüllt eine statisch tragende Funktion. Treppen dieser Art bestechen durch ihr leichtes, geradliniges, nahezu filigranes Aussehen. Die Höhe des Handlaufs muss bei minimal 160 mm liegen. Da die wangenlose Tragbolzentreppe nicht zu den traditionellen Treppen zählt, muss ein Nachweis ihrer Standsicherheit durch statische Kalkulationen und Belastungsversuche erfolgen (bauaufsichtliche Zulassung).

  • Brüstungsgeländer

    Ein Brüstungsgeländer ist eine Absturzsicherung oder ein Personen Führungselement.

  • CNC

    Computerized Numerical Control (CNC), übersetzt: „computerisierte numerische Steuerung“, ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen - im modernen Treppenbau werden mit diesen Maschinen Massivholztreppen in höchster Präzision gefertigt.

  • Deckenlochverkleidung

    Deckenlochverkleidung nennt man eine Verkleidung der Decke in der Deckenöffnung.

  • Deckenöffnung

    Eine Deckenöffnung ist eine Aussparung, die man in Geschossdecken für Treppen vorsieht. Sie wird ebenfalls als Treppenloch bezeichnet.

  • DIN-Norm

    Für die Planung von Treppen gelten verschiedene Richtlinien und Vorschriften, unter anderem die DIN 18065 in der Ausgabe 06/2011 und die Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer. Zudem kommen einige Sondervorschriften zur Anwendung, darunter die Arbeitsstättenverordnung, die Geschäftshausverordnung, die Hochhausrichtlinien, die Krankenhausbauverordnung sowie die Versammlungsstättenverordnung. Richtlinien bezüglich der Errichtung von Treppen werden darüber hinaus von den Berufsgenossenschaften veröffentlicht. Abhängig vom Bereich, in dem die Treppe zum Einsatz kommt, und der Bauart müssen außerdem diese DIN-Normen eingehalten werden:

    • DIN 68365 Bauholz für Zimmerarbeiten; Gütebedingungen (Nadelhölzer) (November 1957)
    • DIN 68368 Laubschnittholz für Treppenbau; Gütebedingungen (November 1975)
    • DIN EN 204 „Beurteilung von Klebstoffen....“ zur richtigen Verleimung der Holzteile (1991)
    • DIN 18065 Gebäudetreppen - Definitionen, Messregeln, Hauptmaße (Juni 2011)
    • DIN 18334 Zimmer- und Holzbauarbeiten (Dezember 2000)

  • eingestemmt

    Eingestemmte Wangentreppen sind Holztreppen, deren Stufen man in beidseitige Holzwangen einlässt.

  • eingestemmte Wangentreppe

    Eingestemmte Wangentreppen sind Holztreppen, deren Stufen man in beidseitige Holzwangen einlässt.

  • Endpfosten

    Endpfosten nennt man den Wandabschlusspfosten des Brüstungsgeländers.

  • Fingerfreiheit (Handlauffreiheit)

    In der DIN 18065 ist eine Fingerfreiheit von minimal 5 cm zwischen dem Handlauf und sämtlichen daran angrenzenden Teilen vorgeschrieben.

  • Flachstahlwangentreppe

    Eine Flachstahlwangentreppe besitzt aus Flachstahl bestehende, beidseitige Wangen. Sie tragen die Massivholzstufen, die aus unterschiedlichen Holzarten gefertigt sein können. Alternativ lassen sich auch Stahlwannenstufen oder Gitterroststufen verwenden.

  • freitragende Treppe

    Bei einer freitragenden Treppe hängt man die Stufen mit einem Handlauf aus Massivholz über den Geländerstäben auf. Die Höhe des tragenden Handlaufs liegt bei mindestens 16 cm. Die Stufen sind wandseitig gummigelagert, sodass sie Schall abschirmen. An der Lichtseite verbindet man die Stufen mit Distanzrollen und „hängt“ diese am tragenden Handlauf mit Stäben ab.

  • Freitragende Treppe

    Bei einer freitragenden Treppe hängt man die Stufen mit einem Handlauf aus Massivholz über den Geländerstäben auf. Die Höhe des tragenden Handlaufs liegt bei mindestens 16 cm. Die Stufen sind wandseitig gummigelagert, sodass sie Schall abschirmen. An der Lichtseite verbindet man die Stufen mit Distanzrollen und „hängt“ diese am tragenden Handlauf mit Stäben ab.

  • Gehbereich

    Bei Treppen, deren Laufbreite 100 cm nicht unterschreitet, liegt der Gehbereich im mittleren Teil der Treppe und ist etwa 2/10 der ganzen Laufbreite der Treppe breit. Handelt es sich um einen gewendelten Lauf, darf der Krümmungsradius der Lauflinie nicht unter 30 cm liegen.

  • Geländer

    Ein Geländer ist eine an Treppenläufen und Treppenpodesten angebrachte Umwehrung, die vor Abstürzen schützen soll. Ein Geländer muss mindestens 90 cm hoch sein. Man misst diese Höhe stets vertikal über den Stufenvorderkanten. Liegt die Absturzhöhe bei über 12 Meter, muss das Geländer eine minimale Höhe von 110 cm aufweisen. Wenn sich Kinder in dem jeweiligen Gebäude aufhalten, muss darauf geachtet werden, dass diese nicht über das Geländer herüber klettern können. Fachsprachlich bezeichnet man dies als Leitereffekt, speziell bei parallel zum Handlauf verlaufenden Geländerstäben (Relingsgeländer).

    Zwei Geländerteile dürfen keinen größeren Abstand als 12 cm zueinander aufweisen, es sei denn, es handelt sich um ein Gebäude, in dem es maximal zwei Wohnungen gibt. Liegt das Geländer oberhalb des Treppenlaufs, muss bei Treppen mit unterliegenden Wangen sowie bei Betontreppen die Unterkante des Geländers derart ausgebildet werden, dass man einen Würfel, dessen Kantenlänge 15 cm beträgt, nicht durch das Geländer schieben kann, wenn dieser auf der Trittfläche einer Stufe aufliegt.

  • Geländerfüllung

    Man bringt die Geländerfüllung zwischen den Wangen, dem Handlauf und den Treppenpfosten an. Sie kann sich aus Sicherheitsglasscheiben, liegenden Gurten oder aus vertikalen Geländerstäben zusammensetzen.

  • Geländerstab (Staketen, Docken)

    In der Regel bringt man Geländerstäbe vertikal zwischen der Wange und dem Handlauf einer Treppe an. Ihre Form kann
    quadratisch, rechteckig, einfach rund, gefast oder gedrechselt sein. Es gibt Geländerstäbe aus Metall, Holz, Plexiglas oder auch aus mehreren Materialien, die miteinander kombiniert werden, wie beispielsweise Edelstahl und Holz. Wichtig ist, dass der lichte Abstand zwischen den Geländerstäben niemals über 12 cm liegen darf.

  • geradläufig

    (Lauflinie) Unter der Lauflinie versteht man die gedachte Linie, welche die Benutzer der Treppe für gewöhnlich begehen. Bei Treppen, deren Laufbreite 100 cm nicht überschreitet, befindet sich der Gehbereich im mittleren Bereich und nimmt eine Breite von 2/10 der ganzen Treppenlaufbreite ein. In diesem Gehbereich befindet sich die Lauflinie. Auf ihr misst man den Auftritt der Treppe. Der Verlauf von Lauflinien muss stetig und frei von Knickpunkten sein. Im Gehbereich kann man sich die Lauflinie selbst aussuchen. Wenn man einen gewendelten Bereich in einem Treppenlauf hat, dann bezeichnet man als Auftrittbreite die Länge der Sehne, die man durch die Schnittpunkte der gekrümmten Lauflinie mit den Vorderkanten der Stufen berechnen kann.

  • Geschosshöhe

    Als Geschosshöhe bezeichnet man das senkrechte Maß von der Oberkante Fertigfußboden, der OKFF, von einem Geschoss bis zur Oberkante Fertigfußboden des daran angrenzenden nächsten Geschosses.

  • gewendelt

    Unter der Lauflinie versteht man die gedachte Linie, welche die Benutzer der Treppe für gewöhnlich begehen. Bei Treppen, deren Laufbreite 100 cm nicht überschreitet, befindet sich der Gehbereich im mittleren Bereich und nimmt eine Breite von 2/10 der ganzen Treppenlaufbreite ein. In diesem Gehbereich befindet sich die Lauflinie. Auf ihr misst man den Auftritt der Treppe. Der Verlauf von Lauflinien muss stetig und frei von Knickpunkten sein. Im Gehbereich kann man sich die Lauflinie selbst aussuchen. Wenn man einen gewendelten Bereich in einem Treppenlauf hat, dann bezeichnet man als Auftrittbreite die Länge der Sehne, die man durch die Schnittpunkte der gekrümmten Lauflinie mit den Vorderkanten der Stufen berechnen kann.

  • Handlauf

    Unter einem Handlauf versteht man ein als Gehhilfe dienendes griffbereites Bauteil, das man an der Wand oder am Treppengeländer anbringt. Es ist wichtig, dass man den Handlauf komfortabel verwenden kann, daher sollte seine Höhe zwischen 80 und 115 cm liegen, gemessen senkrecht ab der Vorderkante der jeweiligen Stufe bis zur Oberkante des Handlaufs. Die Fingerfreiheit zu angrenzenden Teilen sollte nicht unter 5 cm liegen.

  • Harfentreppe

    Harfentreppen ähneln Zweiholmtreppen. Jedoch verläuft bei einer Harfentreppe das Stahlgeländer in Form einer Harfe mit Stäben vom Fußboden bis zur Decke.

  • Holzwangentreppe

    Das charakteristische Merkmal einer Holzwangentreppe sind die Holzwangen, welche die Stufen von beiden Seiten umfassen oder unter den Stufen angebracht werden. Es gibt eingestemmte sowie aufgesattelte Holzwangentreppen. Der Grundriss dieser Treppenart ist äußerst vielfältig und variabel. Man kann eine Wangentreppe als geschlossene, also mit Setzstufen versehene Treppe, oder als offene Treppe ausführen. Wenn die Stufenverziehung professionell gestaltet wird, sind die Wangen ansprechend geschwungen. Diese Form zeugt von fachmännischem Geschick und perfekter Begehbarkeit. Diese Treppenart wird zu den traditionellen Treppen gezählt und unterliegt bei Einhaltung dieser Überlieferung keinem zwangsläufig statischen Nachweis.

  • HPL-Treppe

    Bei Bodenbelägen, Türen und Möbeln hat sich der Werkstoff CPL mit Erfolg durchsetzen können. Jetzt erobert er den Bereich der Treppen. Die großen Vorteile sind seine hohe Widerstandskraft, Farb- und Strukturgleichheit sowie die Pflegeleichtigkeit. HPL Treppen sind in ganz vielen verschiedenen Dekoren erhältlich und bilden eine vorteilhafte Alternative zur Stahlwangentreppe, da hier kein nachträglicher Anstrich erforderlich ist und der HPL-Werkstoff erheblich leichter ist.

  • Kindersicherungsleisten

    Kindersicherungsleisten, oder auch Baurechtsleisten, bringt man bei einer offenen Treppe unter den Stufen an, um dafür zu sorgen, dass der lichte Abstand zwischen zwei Stufen, die aufeinander folgen, nicht bei mehr als 12 cm liegt. Gemäß weniger Landesbauordnungen ist dies Pflicht z.B. In Schleswig-Holstein und Bremen.

  • Kopfhöhe

    Die lichte Durchgangshöhe von Gebäudetreppen muss bei minimal 200 cm liegen. Einschränkungen der Durchgangshöhe sind auf einem ein- oder auch beidseitigen Streifen in einer Breite von maximal 25 cm zulässig.

  • Krümmling

    Ein Krümmling wird bei hochwertigen Treppen im Wendelbereich als Ersatz für einen Pfosten eingesetzt und ermöglicht somit einen durchgängigen Handlauf und Wangenverlauf.

  • Landesbauordnung (LBO)

    Die Landesbauordnungen der verschiedenen Bundesländer enthalten diverse Vorschriften von Behörden, darunter auch für Treppen.

  • Laufbreite

    Die Treppenlaufbreite, die nutzbar ist, entspricht nicht der Treppenbreite an sich. Man misst die nutzbare Laufbreite horizontal zwischen der Wand und der Innenkante des Handlaufs. Handelt es sich um ein Wohngebäude, in dem es maximal 2 Wohnungen gibt, muss die Laufbreite bei minimal 80 cm liegen, bei Mehrfamilienhäusern und gewerblich genutzen Gebäuden bei mindestens 100 cm.

  • Lauflinie

    Unter der Lauflinie versteht man die gedachte Linie, welche die Benutzer der Treppe für gewöhnlich begehen. Bei Treppen, deren Laufbreite 100 cm nicht überschreitet, befindet sich der Gehbereich im mittleren Bereich und nimmt eine Breite von 2/10 der ganzen Treppenlaufbreite ein. In diesem Gehbereich befindet sich die Lauflinie. Auf ihr misst man den Auftritt der Treppe. Der Verlauf von Lauflinien muss stetig und frei von Knickpunkten sein. Im Gehbereich kann man sich die Lauflinie selbst aussuchen. Wenn man einen gewendelten Bereich in einem Treppenlauf hat, dann bezeichnet man als Auftrittbreite die Länge der Sehne, die man durch die Schnittpunkte der gekrümmten Lauflinie mit den Vorderkanten der Stufen berechnen kann.

  • Lichte Höhe

    Mit der lichten Höhe ist das senkrechte Maß von der Oberkante des Fertigfußbodens bis zur Unterkante der Decke gemeint. Laut der DIN 18065 muss die lichte Durchgangshöhe, also die Kopfhöhe, einer Treppe bei minimal 200 cm liegen.

  • Lichter Abstand

    Gemäß der DIN 18065 darf der lichte Abstand zwischen zwei Geländerstäben nicht bei mehr als 120 mm liegen, es sei denn, es handelt sich um ein Gebäude, in dem sich nur eine oder zwei Wohnungen befinden. Einige Landesbauordnungen schreiben außerdem vor, dass der lichte Abstand zwischen 2 Stufen, die aufeinander folgen, 120 mm nicht überschreiten darf. Man erzielt diesen Höchstabstand, indem man Kindersicherungsleisten (Baurechtsleisten) anbringt.

  • Materialien im Treppenbau

    Im Treppenbau häufig verwandte Materialien sind:

    • Bei den Stufen und Wangen ist es im Holzbereich Massivholz.
    • Im Steinbereich reicht die Auswahl von Betonwerkstein über Marmor bis hin zu Granit.
    • Auch wird im Treppenbau Stahl, Edelstahl und Glas verarbeitet.

  • Neigung

    Von der Neigung einer Treppe ist abhängig, wie komfortabel man die Treppe begehen kann. Dabei ist die Bequemlichkeit umso höher, je niedriger die Neigung der Treppe ist. In der Regel sind Wohnungstreppen um 40 bis 45 Grad geneigt.

  • Notwendige Treppe

    Die Landesbauordnungen schreiben vor, dass es eine notwendige Treppe geben muss. Diese gehört zum ersten Rettungsweg in Notfällen.

  • Oberflächenbehandlung

    Es wird empfohlen, jede Treppe einer pflegenden und schützenden Oberflächenbehandlung zu unterziehen. Die Mehrzahl der Treppen erhält eine Versiegelung mit einem Spezialtreppenlack, der äußerst strapazierfähig ist. Es ist außerdem möglich, die Treppe zu wachsen, farblich zu lackieren oder mit einem Hartöl zu ölen.

  • Pfosten für Treppen

    Man bringt die Treppenpfosten in der Regel am Antritt, Austritt sowie in der Wendelung an. Sie stabilisieren das Geländer, indem sie den Handlauf aufnehmen. Die DIN 1055 legt fest, dass ein Geländer einen Seitendruck von minimal 50 kg pro Laufmeter aushalten muss.

  • Podest bei Treppen

    Ein Podest ist ein Treppenabsatz, der sich am Ende bzw. Anfang eines Treppenlaufs befindet. Nach höchstens 18 Steigungen sollte ein Zwischenpodest eingeplant werden. Dabei muss die nutzbare Podesttiefe mindestens die Maße der nutzbaren Laufbreite des Treppenlaufs besitzen.

  • Rohbautreppe

    Eine Rohbautreppe ist sehr praktisch, weil man über sie schon während der Rohbauphase die verschiedenen Geschosse auf sichere Art und Weise erreichen kann und so die Baumaterialien leichter transportiert werden können. Rohbautreppen können aus Spindelrohrabschnitten sowie Einzelstufen oder steilen Holzwangentreppen erstellt sein.

    Die Montage ist im Handumdrehen in der gewünschten Höhe möglich, das heißt, Rohbautreppen können an unterschiedlichste Geschosshöhen angeglichen werden. So ist ein Übereinanderstellen von Treppenabschnitten mit bis zu 3 Geschossen möglich. Zuverlässigen Halt beim Begehen der Treppe bietet ein Steckbügelgeländer. Normalerweise sind die Treppenhauswände weit genug entfernt, so dass die Wände ohne Probleme verputzt werden können.

  • Schrittmaßregel

    Dies ist eine Bequemlichkeitsformel über das sichere und komfortable Begehen von Treppen. Die Schrittmaßregel lautet: 2 x Steigung + Auftritt = 59 bis 65 cm.

    Die perfekte Begehung erhält man mit 63 cm. Diese Formel hat sich daraus ergeben, dass ein Mensch, wenn er gemütlich spazieren geht, eine Schrittlänge von 63 cm hat. Wenn man Treppen steigt, wird die Schrittlänge kürzer, da man ja nicht nur geradeaus, sondern auch in die Höhe läuft. Ein sehr günstiger Steigungs-verhältnis erreicht man, wenn der Auftritt 26 cm und die Steigung 18,5 cm beträgt.

  • Setzstufe

    Setzstufen sind vertikale Stufenteile, die man zwischen zwei Trittstufen anbringt. Treppen, die mit Setzstufen ausgestattet sind, bezeichnet man als geschlossene Treppen. Andere Begriffe für Setzstufe sind Futterbrett oder Stoßstufe.

  • Spindeltreppe

    Spindeltreppen nennt man Treppen, bei denen sich Treppenstufen um eine Mittelsäule herum befinden und somit einen runden Treppengrundriss ermöglichen.

  • Spindeltreppen

    Spindeltreppen nennt man Treppen, bei denen sich Treppenstufen um eine Mittelsäule herum befinden und somit einen runden Treppengrundriss ermöglichen.

  • Steigung

    Man misst die Steigung einer Treppe als lotrechtes Maß zwischen zwei Trittflächen, die aneinander grenzen.

  • Steigungsverhältnis

    Das Steigungsverhältnis ist das Verhältnis von Steigung zu Auftritt. Der Quotient gilt als Maß für die Neigung einer Treppe und man gibt ihn stets in Zentimetern an. (siehe auch Schrittmaßregel)

  • Stufe / Treppenstufe

    Eine Stufe oder Treppenstufe ist ein Bauteil einer Treppe, das sich aus der Steigung sowie dem Auftritt zusammensetzt. Mit Stufen können Höhenunterschiede für gewöhnlich mit einem Schritt überwunden werden.

  • Stufenstärke

    Die Stufenstärke steht für die Dicke des Stufenmaterials. In der Regel besitzen Wohnungstreppen eine Stufenstärke von mindestens 42 mm. Im Fall größerer Treppenlaufbreiten, die bei 950 mm und darüber liegen, benutzt man meist eine Stufenstärke von mindestens 50 mm.

  • Stufenverzug

    Im Falle von gewendelten Läufen hängt die Stufenverziehung von der Lauflinie ab. Man muss die handwerklichen Verziehungsregeln berücksichtigen. Nur wenn die Verziehung gut ist, kann man die Treppe auch sicher begehen.

  • Toleranzen

    Das Istmaß von Treppensteigung und Treppenauftritt innerhalb eines Treppenlaufes darf gegenüber dem Sollmaß um nicht mehr als 0,5cm abweichen, wobei das Istmaß der der Steigung der Antrittstufe höchstens 1,5 cm vom Sollmaß abweichen darf. Auf Grenzmaße finden die Toleranzen keine Anwendung.

  • Treppenauge

    Das Treppenauge ist der freie Raum, um den herum sich der Treppenlauf, das Treppengeländer und das Treppenpodest befinden.

  • Untergurt

    Im Brüstungsgeländer bohrt man die Geländerstäbe in den Handlauf und in den Untergurt oder Bodengurt. Die Montage eines Untergurts erfolgt auf dem Boden oder in einem Abstand von etwa 50 mm zum Fußboden.

  • Untertritt

    Wenn eine Treppe über Setzstufen verfügt, es sich also um eine geschlossene Treppe handelt, müssen die Stufen um minimal 3 cm unterschnitten werden, damit eine sichere Begehung erzielt werden kann. Es sei denn die Auftrittsbreite beträgt mindestens 26 cm, dann könnte auf einen Untertritt verzichtet werden.

  • Wandabschlußleiste

    Eine Wandabschlußleiste ist dort erforderlich, wo ein dichter Anschluß zur Wand erfolgen soll und kann Unebenheiten von Wänden besser ausgleichen.

  • Wandabstand

    Der horizontale Abstand zwischen Treppenlauf oder Treppenpodest und der Wand darf nicht größer als 6 cm sein. Man sollte diesen Abstand bedenken, wenn man eine Treppenanlage plant.

  • Wangen

    Die Wangen einer Treppe dienen zum Tragen der Stufen. Man kann sie an der Seite der Stufen oder unter den Stufen anbringen. Dabei handelt es sich dann um eine eingestemmte bzw. aufgesattelte Wangentreppe. Während eine Wandwange an der Wand anliegt, liegt die Freiwange oder Innenwange am Treppenauge.

  • Wangenstärke

    Mit dem Begriff Wangenstärke wird angegeben, wie dick das Wangenmaterial ist. Bei Wohnungstreppen sollte eine Wangenstärke von mindestens 42 mm eingehalten werden.

  • Wendelpfosten

    Wendelpfosten nennt man die Pfosten, die im Eckbereich/Wendelbereich die Wangen und Handläufe verbinden.

  • Wendelstufe

    Innerhalb von Wohnungen sowie in Wohnhäusern mit maximal 2 Wohnungen, muss der Mindestauftritt bei Wendelstufen an ihrer schmalsten Stelle 10 cm betragen, und zwar in einem Abstand von 15 cm zur inneren Begrenzung zur nutzbaren Laufbreite. Ausgenommen von dieser Regel sind Spindeltreppen.

  • Zweiholmtreppe

    Für gewöhnlich setzt sich eine Zweiholmtreppe aus zwei Stahlholmen aus Rechteckrohr zusammen, die unter den Stufen verlaufen. Ihre Stufen sind aus Massivholz und das mitlaufende Geländer (oder die Harfe) ist aus Stahl.